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Gleichbehandlungsgesetz - 10 Jahre erweiteter Schutz



Graz (3. November 2014).- 10 Jahre erweiterter Diskriminierungsschutz im Landes-Gleichbehandlungsgesetzes. Zu diesem Anlass lud die Gleichbehandlungsbeauftragte des Landes Steiermark, Sabine Schulze-Bauer, am 3.11.2014 zu einem Symposium in den Wartingersaal am Karmeliterplatz in Graz.

Bereits 1997 gab es ein Steiermärkisches Landes-Gleichbehandlungsgesetz. Dieses regelte jedoch ausschließlich Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts in Zusammenhang mit der Arbeit.
Mit November 2004 trat ein neues Gleichbehandlungsgesetz in Kraft. Es kamen fünf neue Tatbestände dazu.

Das bedeutet, dass Bürgerinen und Bürger seit 1. November 2004 auch aufgrund ihrer ethnischen Zughörigkeit, ihrer Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung Diskriminierungsschutz genießen.

Ebenso können sich Personen, die sich durch Organe des Landes oder der Gemeinden diskriminiert fühlen, an das Büro der Gleichbehandlungsbeauftragten wenden. Im Vergleich zu den rund 55 jährlichen Anfragen, die im Jahr 2004 im Büro der Gleichbehandlungsbeauftragten einlangten, waren es heuer schon zirka 380.

Schulze-Bauer betont, dass „mit dieser Ausweitung neben der Umsetzung von EU-Richtlinien auch der gesellschaftspolitischen Entwicklung entsprochen wurde".

Nähere Informationen finden Sie unter:  Büro der Gleichbehandlungsbeauftragten


Videodauer:  2min10ec