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„Café Europa“ in Graz diskutierte Ausstieg aus der Kernkraft



Graz (13. April 2011) - Die Europaabteilung der Landesregierung lud gemeinsam mit der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft für Steiermark zu einem „Café Europa" in Graz. Am Abend des 13. April 2011 diskutierten im Medienzentrum des Landes John Sottong, Technischer Direktor der US-Umweltschutzagentur aus Washington, der Risikoforscher Wolfgang Kromp von der Boku in Wien und Europarechtler Reinhard Rack von der Uni Graz die derzeit wohl brennendste Frage - wie sieht unsere Energiezukunft aus? Welche Lehren gilt es aus Fukushima zu ziehen?

Kromp plädierte unter anderem dafür, Krško dringendst auf die tatsächliche Erdbebengefährdung zu untersuchen. Dabei sollten neueste Methoden aus Amerika angewendet werden. Der Ausstieg aus der Kernkraft sei notwendig, appellierte er und betonte, es gäbe auch in Europa die Gefahr von verheerenden Vernichtungsbeben. Weder Krsko noch das ungarische Paks seien davor gefeit, und es müssten noch eine Reihe anderer genannt werden.

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